Aus diesem Grund werden auch außerhalb der Trainingszeiten am Dienstagnachmittag viele weitere Aktivität geplant und durchgeführt. Dabei geht es häufig auch sportlich zu, wie bei der Draisinen- Tour 2014. Aber vor allem geht es der sportlichen Truppe um gemeinschaftliche Aktivitäten: Zum 10-Jährigen gab es einen Ausflug zur Kieler Woche. Jährlich finden Weihnachtsfeiern oder Grünkohlessen statt. Besonders im Sommer finden die sportlichen Dienstags-Aktivitäten einen gemeinsamen Ausklang auf dem Vereinsgelände.
Dafür wurde die Sparda-Hütte 2015 um ein Vordach erweitert. Die herausragenden Fähigkeiten der beiden Sportskameraden Dieter Dröse und Otto Gerberding, die neben sportlichem- auch handwerkliches Geschick bewiesen, seien an dieser Stelle noch einmal besonders hervorzuheben.
Eine Frage beschäftigt mich aber dennoch: „Warum spielt ihr Pétanque und nicht Boule- und worin besteht eigentlich der Unterschied?“ Die Gruppe steckt die Köpfe zusammen. „Ja“, bestätigen sie, „das sei schon öfter Thema gewesen“. Hans antwortet pragmatisch: „Boule wird auf öffentlichem Gelände gespielt- überall, wo man gerne möchte. Pétanque hingegen wird nach Regeln und im Carré gespielt.“ Gemeint ist, dass man im Unterschied zu anderen Boulespielen beim Pétanque aus einem Abwurfkreis heraus startet, während beim Boule von einer Abwurflinie begonnen wird.
„Und was ist das Schönste an eurem Sport?“, frage ich. „Das Siegen!“, jubelt Karin mir entgegen. Na also, da steckt ja doch ein bisschen Sportsgeist in der Truppe 😊. Aber vor allem geht es den jung gebliebenen Damen und Herren um „die Gemeinschaft und die Bewegung an der frischen Luft“.
Ich verabschiede mich von der Mannschaft und wünsche allen, dass sie noch viele Jahre gemeinsam ihren Sport ausüben können.
Danke für das nette Gespräch!