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2021

Bericht der Vorsitzenden zum Geschäftsjahr 2020

 

Als wir am 05.01.2020 das neue sportliche Jahr traditionell gemeinsam mit vielen Mitgliedern an unserem Neujahrsempfang begrüßten, ahnte noch keiner, welche Herausforderungen uns das Jahr 2020 bringen würde.

 

Optimistisch starteten der Geistes-Sport und der erste QiGong Kurs in unserem Clubheim, sowie die Basketball-Kooperation mit dem RSV als neue Sportangebote für unsere Mitglieder.

 

Im Februar konnten die in 2019 bestandenen Sportabzeichen in einer Feierstunde verliehen werden und einzelne Sparten hielten ihre Spartenversammlungen ab. Der Vorstand war an diesen Terminen vertreten.

 

Als Anfang März die Corona-Pandemie auch uns zum Lockdown zwang, stand alles still.

Da niemand bisher eine vergleichbare Situation erlebt hat, waren wir angewiesen auf Informationen und Hilfestellungen vom Regionssportbund.

Diese für uns alle neue Situation war eine ständige Herausforderung für uns. Die Vorstandsaufgabe lag plötzlich darin, ständig veränderte Gesetze und Vorgaben möglichst zeitnah umzusetzen, um der Verantwortung für die Gesundheit der Mitglieder und Ehrenamtlichen Sorge zu tragen.

Auch im Verein mussten nun plötzlich Alternativen zu den bisher üblichen Versammlungen und Treffen erprobt werden, was nur schwer gelang und vereinzelt möglich ist.

 

Doch schon im April liefen hinter den Kulissen die Drähte heiß, um auf einen möglichen Neustart vorbereitet zu sein.

Das Vorstandsteam hat in sehr guter Zusammenarbeit mit der neuen Leitung der Fußballsparte die Platznutzung umorganisiert, um allen Sparten mit der Freigabe Mitte Mai eine alternative „Outdoor“-Trainingsmöglichkeit auf unserem Gelände zu ermöglichen.

Dieses Angebot ist von fast allen Sparten genutzt worden, auch wenn es natürlich kein adäquater Ersatz sein konnte.

 

Neben der Organisation der sportlichen Alternativen, die der Vorstand aus den Vorgaben der einzelnen Empfehlungen der Sportfachverbände bezog, war innerhalb kürzester Zeit ein Hygiene-Konzept zu erstellen und umzusetzen, auch die Organisation der hier benötigten Desinfektions- und Reinigungsmittel gestaltete sich anfangs Zeit- und Kostenintensiv.

 

Die geplante Jahreshauptversammlung im März war aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht durchführbar. Auch der anvisierte Nachholtermin im April war nicht möglich. Eine virtuelle Jahreshauptversammlung ist für unseren Verein aus verschiedenen Gründen nicht möglich, so dass wir im August im Wintergarten des Restaurant Hafenblick mit ausreichend Abstand die Versammlung nachholen konnten. Neben der Wiederwahl von Kassenwart und Mitgliedswart ist mit der Wahl von Nicole Hanke zur 2.Vorsitzenden das Vorstandsteam wieder komplett. Der Start ins Amt ist aufgrund der veränderten Situation erschwert.

 

Der September war geprägt von der Umsetzung von Fußball-Punktspielbetrieb unter Covid-Bedingungen. Ein großer Teil der Verantwortung war hier im Verein zu schultern.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen, die diese Veränderungen und Vorgaben mitgetragen haben, damit unsere Mitglieder gesund bleiben.

Mit den steigenden Infektionszahlen im Herbst und den wieder verschärften Kontaktbeschränkungen geschah, was niemand von uns will… Stillstand im Verein.

 

Die Weiterentwicklung des Vereins wird massiv unterbrochen, auch verlieren wir durch die Beschränkungen leider Mitglieder. Unser Ziel, mehr Menschen für das Ehrenamt in unserem Verein zu gewinnen, wird noch schwerer erreichbar.

 

Wir appellieren an alle, dem Verein mit Treue und Solidarität zur Seite zu stehen, damit wir auch nach Corona für Euch da sein können.

 

Leider ist die Dauer dieses zweiten Lockdowns für uns als Verein bindend und die

Verordnungen der Politik im Bezug auf Covid19 werden unser Handeln weiter beeinflussen.

Das Vorstandsteam an meiner Seite hat im vergangenen Jahr ein immenses Pensum an Arbeit für den Verein bewältigt, wofür ich mich hiermit erneut sehr herzlich bedanke!

 

 

 

Sonja Gakis

1.Vorsitzende

Schwierige Situation für TuS Seelze


Seit Herbst verzeichnet der TuS Seelze einen Anstieg der Austritte. „Je länger es dauert, desto mehr Mitglieder entschließen sich dazu", erklärt die Vorsitzende Sonja Gakis. Mittlerweile hätten sich schon 50 Personen gegen eine weitere Mitgliedschaft entschieden. „Das Problem ist, dass derzeit keine neuen Mitglieder nachkommen", erklärt Gakis.

Zeitung

Vorsitzende Sonja Gakis sieht den TuS Seelze durch Corona in schwerem Fahrwasser. Quelle: Heike Baake

Abgesehen vom finanziellen Verlust können die Austritte auch zu Problemen bei Mannschaftsaufstellungen führen. Besonders betroffen könnte davon später, so Gakis, der Jugendfußball sein. „Wir müssen sehen, wie sich alles weiter entwickelt", sagt sie. Weiterlaufende Kosten und auch die Ausgaben zur Umsetzung der Hygienemaßnahmen werden von Mitgliedsbeiträgen finanziert. Das sei schon eine sehr schwierige Situation, erklärt Gakis. Die Zukunft der Sportvereine sieht sie durch eine veränderte Gesellschaft beeinflusst. Eine spannende Frage sei, ob alle zum Verein zurückkommen oder lieber alleine Sport machen. „Manche vermissen es sehr, andere können sich aber durchaus vorstellen, auch ohne feste Sporttermine zu leben und einfach dann aktiv zu sein, wenn sie möchten", sagt die Vorsitzende.

Von Heike Baake

Fit und aktiv

Lauf- und Hula-Hoop Challenge,

Die Fußballer des TuS-Seelze halten sich regelmäßig mit einer Laufchallenge fit. Dabei kann jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin individuell trainieren und das Ergebnis dem Trainer oder der Trainerin übermitteln. "Das Wichtigste am Verein ist die Gemeinschaft, die wir jetzt nicht bieten können", sagt die Vereinsvorsitzende Sonja Gakis. Mittlerweile würden 30 Mitglieder teilnehmen, die insgesamt bereits 1300 Kilometer gelaufen sind.

 

Als nächstes plant der Verein eine Hula-Hoop-Challenge für alle Mitglieder. "Wir werden auch einige Reifen zum Ausleihen anbieten", so die Vorsitzende. Nachdem die Sportler damit ausreichend geprobt hätten, könnten sie eine kleine Videoaufhnahme einreichen. Darüber hinaus, so Gakis, seien alle Übungsleiter aufgerufen, sich für Ihre Mannschaft etwas zu überlegen. Allerdings sei es schwierig, denn nicht für alle sein ein Onlineangebot interessant.

 

Zeitungsbericht von Heike Baake, Februar 2021