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2022

Vereine starten mit dem Training

 

Ab heute sind die Hallen wieder geöffnet / SG Letter 05 lässt Umkleiden und Duschen geschlossen / Schwimmer des TuS Seelze am stärksten betroffen

Von Sandra Remmer

Seelze/Letter. „Ich freue mich darauf, dass es wieder los geht", sagt Dirk Platta von der SG Letter 05. Ab Montag, 10. Januar, soll der Trainingsbetrieb in Seelzes größtem Sportverein wieder aufgenommen werden – wenn auch mit Einschränkungen. „Wir haben uns dazu entschlossen, Duschen und Umkleiden vorerst noch nicht wieder zu öffnen", sagt Platta. So solle das Infektionsgeschehen erst noch einmal weiter beobachtet werden, und möglicherweise stehen Umkleiden und Duschen den Mitgliedern in der darauf folgende Woche auch wieder zur Verfügung.

Ausfall macht sich bemerkbar

Über die niedersächsische Coronaverordnung hinausgehende Einschränkungen oder Präventionsmaßnahmen plant die SG Letter nicht. Insbesondere für Kinder, Jugendliche und auch Ältere aus dem Seniorensport seien Bewegung, Sport, Geselligkeit und feste Termine wichtig. Mit Sorge beobachtet die SG gerade die Auswirkungen der Pandemie auf die Entwicklung von Kindern, bei denen Übergewicht mangels Bewegung und Augenschäden durch überhöhten Medienkonsum vermehrt zu beobachten seien. „Wir verfolgen regelmäßig Statistiken, die das bestätigen", sagt Platta.

Nicht ganz so optimistisch sieht Frank Schünke als Vorsitzender vom RSV Seelze die Nachricht, dass die Sporthallen ab Montag wieder geöffnet sind. „Bei uns im Verein wird das noch zu reichlich Diskussionen und Gesprächsbedarf führen", glaubt Schünke. Der Blick auf das Infektionsgeschehen mit steigenden Zahlen lässt ihn leicht verhalten sein. Die Entscheidung der Stadt, die Hallen wieder frei zu geben, findet er jedoch richtig. Nachbarkommunen, wie zum Beispiel Langenhagen, hätten bis Weihnachten die Hallen geöffnet gelassen und den Sportbetrieb möglich gemacht. „Da können wir unseren Mitglieder nicht ewig verbieten, sich zu bewegen", sagt Schünke. Fest steht, dass beim RSV nicht alle Sparten ab Montag wieder trainieren werden. „Wir werden den Betrieb sukzessive wieder hochfahren", so der Vorsitzende.

Seit Ende November ruht auch der Sportbetrieb beim Turn und Sportverein Seelze (TuS) an der Kanalstraße. Und die Vorsitzende Sonja Gakis ist noch skeptisch, ob Montag tatsächlich alles wieder an den Start gehen kann. Die Erfahrungen in den vergangenen zwei Jahren haben ihre Spuren hinterlassen.

Verein informiert weiterhin

Dass die Stadt Anfang Dezember, als die Bundesregierung die 2G-Plus Regel für Hallensport beschlossen hat, die Turnhallen geschlossen hat, kann Gakis gut verstehen. „Damit haben sie uns als Vereine aus der Schusslinie genommen", so die Vorsitzende. Die von den Corona-Einschränkungen am stärksten betroffene Sparte beim TuS seien klar die Schwimmer. „Sie mussten als erstes aus dem Wasser und durften als letztes wieder rein", sagt Gakis.

Darüber, wie es genau beim TuS weitergeht, will der Verein seine Mitglieder über die Homepage und über die Trainer und Spartenleiter informieren. „Wir bekommen die Regeln vorgegeben, aber umsetzen müssen wir sie dann alleine", so Gakis.



Quellenangabe: Garbsen/Seelze vom 10.01.2022, Seite 2